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Inkulturation des Christentums im Sasanidenreich

Unknown Author
4.9/5 (15922 ratings)
Description:Spricht man von Inkulturation des Christentums, meint man die erfolgreiche "Verwurzelung" der neuen Religion in einer anderen Kultur. In diesem Sammelband wird dieses Phänomen unter verschiedenen Aspekten für das persische Großreich der Sasaniden beleuchtet. Vorwort: Jürgen Tubach I Von der Heterodoxie zur Orthodoxie Wolfgang Hage (Marburg): Die Anfänge der Apostolischen Kirche des Ostens nach Gregorius Barhebräus Gerard P. Luttikhuizen (Groningen): Waren Manis Täufer Elchasaiten? II Die gnostische Form der christlichen Botschaft Siegfried G. Richter (Münster): Die Verwendung der Bibel bei den Manichäern Alexandr L. Khosroyev (St. Petersburg): Manichäismus: eine Art persisches Christentum? Der Definitionsversuch eines Phänomens Christiane Reck (Berlin): Die Bekehrung einer Christin zum manichäischen Glauben? Probleme bei der Interpretation eines fragmentarischen Textes III Die "Perserkirche": die iranisch-sprachigen Gemeinden Antonio Panaino (Bologna): The Pazand version of the Our Father IV Archäologische Zeugnisse für das Christentum im Sasanidenreich Stefan R. Hauser (Berlin): Christliche Archäologie im Sasanidenreich: Grundlagen der Interpretation und Bestandsaufnahme der Evidenz Jens Kröger (Berlin): Die Kirche auf dem Hügel Qasr bint al-Qadi und weitere Zeugnisse christlichen Lebens im Bereich der sasanidischen Metropole Ktesiphon V Staat und Kirche im Sasanidenreich Josef Wiesehöfer (Kiel): Narseh, Diokletian, Manichäer und Christen Karin Mosig-Walburg (Frankfurt): Die Christenverfolgung Shâpûrs II. vor dem Hintergrund des persisch-römischen Krieges VI Das theologische Profil der "Alten Kirche des Ostens" Theresia Hainthaler (Frankfurt): Der Brief des Simeon von Beth Arsham über den Nestorianismus in Persien: Eine Positionsbestimmung der persischen Anti-Nestorianer auf der Grundlage des Henotikon Geevarghese Chediath (Kottayam, Indien): The Christology of Mar Babhai the Great Dietmar W. Winkler (Graz): Zur christologischen Terminologie des Katholikos-Patriarchen Ishoyahb II. von Gdhala (628 bis 646) VII Der vorbildliche Christ Harald Suermann (Bonn): Bedeutung und Selbstverständnis des Katholikos-Patriarchen von Seleukia-Ktesiphon Martin Tamcke (Göttingen): Christ und Iraner zugleich. Seelsorgerliches Handeln des Katholikos-Patriarchen Sabhrisho I. im Spannungsfeld christlich-iranischer Existenz Karl Pinggéra (Marburg): Das Bild Narsais des Großen bei Barhadhbshabba 'Arbhaya. Zum theologischen Profil der "Geschichte der heiligen Väter" VIII Die Liturgie und die Inkulturation des Christentums Jacob Thekeparampil (Kottayam, Indien): Beispiele für Gemeinsamkeiten in der Ost- und der Westsyrischen Liturgie Baby Varghese (Kottayam, Indien): East Syrian Liturgy during the Sasanid Period Bertram Schmitz (Hannover): Die Tauftradition der nestorianischen Kirche und die Frage der Inkulturation Walter Beltz (Berlin / Halle): Die Entsakramentalisierung der syrischen Kirche im Sasanidenreich IX Die Peripherie der "Perserkirche": christliche Nachbarn im Nordwesten und die Expansion nach Osten Samuel N. C. Lieu (Sydney): The Luminous Religion (Ch'ing-chao, i.e. the Church of the East or Nestorianism) in China: A historical survey Vorwort (Jürgen Tubach, Halle) Der Terminus Inkulturation erfreut sich seit einiger Zeit einer größeren Beliebtheit. Der Begriff selbst ist relativ jung und stammt aus der Missionswissenschaft, wo er in ausgesprochen positivem Sinn verwandt wird. Spricht man von Inkulturation des Christentums, meint man die erfolgreiche "Verwurzelung" der neuen Religion in einer anderen Kultur. Das Christentum präsentiert sich in einem neuen Gewand oder, um ein neutestamentliches Bildwort in abgewandelter Form zu gebrauchen, neuer Wein wird in einen anderen Schlauch umgefüllt, ohne daß die Qualität eine Einbuße erleidet. Die neue religiöse Botschaft, quasi ein keiner bestimmten Kultur verhaftetes Produkt, geht mit einer anderen Kultur eine Verbindung ein und verschmilzt mit ihr. Die Botschaft des Evangelium, zeitlos und ewig gültig gedacht, bleibt in ihrem Wesen unverändert und erhält lediglich ein anderes Gesicht, ein neues Kleid. Die Religion wird als eine zeitlose Erscheinung angesehen, die Kultur als ein Akzidenz, das letztlich nur äußerlicher Natur ist, sich von Jahrhundert zu Jahrhundert wandelt und das Spezifikum der christlichen Botschaft zumindest im Kern nicht berührt. Das wäre dann Inkulturation im Idealfall. Unangenehme Begleiterscheinungen kommen bei dieser Definition nicht in den Blick oder sind von Anfang an ausgeblendet. Einen leicht negativen Hauch bekäme dieser Prozeß, wenn man einen anderen Terminus wählen würde und von Adaption, Akkommodation bzw. Anpassung spräche, was impliziert, daß die christliche Mission unter Umständen irgendwelche Kompromisse machen mußte oder gar, daß im ungünstigsten Fall das Evangelium verfälscht wird. Das Wort Kultur, das allen europäischen Sprachen vertraut ist, hat den engen Zusammenhang mit der Welt der Religion schon lange verloren. Etymologisch hängt ...We have made it easy for you to find a PDF Ebooks without any digging. And by having access to our ebooks online or by storing it on your computer, you have convenient answers with Inkulturation des Christentums im Sasanidenreich. To get started finding Inkulturation des Christentums im Sasanidenreich, you are right to find our website which has a comprehensive collection of manuals listed.
Our library is the biggest of these that have literally hundreds of thousands of different products represented.
Pages
Format
PDF, EPUB & Kindle Edition
Publisher
Release
ISBN
3895005606

Inkulturation des Christentums im Sasanidenreich

Unknown Author
4.4/5 (1290744 ratings)
Description: Spricht man von Inkulturation des Christentums, meint man die erfolgreiche "Verwurzelung" der neuen Religion in einer anderen Kultur. In diesem Sammelband wird dieses Phänomen unter verschiedenen Aspekten für das persische Großreich der Sasaniden beleuchtet. Vorwort: Jürgen Tubach I Von der Heterodoxie zur Orthodoxie Wolfgang Hage (Marburg): Die Anfänge der Apostolischen Kirche des Ostens nach Gregorius Barhebräus Gerard P. Luttikhuizen (Groningen): Waren Manis Täufer Elchasaiten? II Die gnostische Form der christlichen Botschaft Siegfried G. Richter (Münster): Die Verwendung der Bibel bei den Manichäern Alexandr L. Khosroyev (St. Petersburg): Manichäismus: eine Art persisches Christentum? Der Definitionsversuch eines Phänomens Christiane Reck (Berlin): Die Bekehrung einer Christin zum manichäischen Glauben? Probleme bei der Interpretation eines fragmentarischen Textes III Die "Perserkirche": die iranisch-sprachigen Gemeinden Antonio Panaino (Bologna): The Pazand version of the Our Father IV Archäologische Zeugnisse für das Christentum im Sasanidenreich Stefan R. Hauser (Berlin): Christliche Archäologie im Sasanidenreich: Grundlagen der Interpretation und Bestandsaufnahme der Evidenz Jens Kröger (Berlin): Die Kirche auf dem Hügel Qasr bint al-Qadi und weitere Zeugnisse christlichen Lebens im Bereich der sasanidischen Metropole Ktesiphon V Staat und Kirche im Sasanidenreich Josef Wiesehöfer (Kiel): Narseh, Diokletian, Manichäer und Christen Karin Mosig-Walburg (Frankfurt): Die Christenverfolgung Shâpûrs II. vor dem Hintergrund des persisch-römischen Krieges VI Das theologische Profil der "Alten Kirche des Ostens" Theresia Hainthaler (Frankfurt): Der Brief des Simeon von Beth Arsham über den Nestorianismus in Persien: Eine Positionsbestimmung der persischen Anti-Nestorianer auf der Grundlage des Henotikon Geevarghese Chediath (Kottayam, Indien): The Christology of Mar Babhai the Great Dietmar W. Winkler (Graz): Zur christologischen Terminologie des Katholikos-Patriarchen Ishoyahb II. von Gdhala (628 bis 646) VII Der vorbildliche Christ Harald Suermann (Bonn): Bedeutung und Selbstverständnis des Katholikos-Patriarchen von Seleukia-Ktesiphon Martin Tamcke (Göttingen): Christ und Iraner zugleich. Seelsorgerliches Handeln des Katholikos-Patriarchen Sabhrisho I. im Spannungsfeld christlich-iranischer Existenz Karl Pinggéra (Marburg): Das Bild Narsais des Großen bei Barhadhbshabba 'Arbhaya. Zum theologischen Profil der "Geschichte der heiligen Väter" VIII Die Liturgie und die Inkulturation des Christentums Jacob Thekeparampil (Kottayam, Indien): Beispiele für Gemeinsamkeiten in der Ost- und der Westsyrischen Liturgie Baby Varghese (Kottayam, Indien): East Syrian Liturgy during the Sasanid Period Bertram Schmitz (Hannover): Die Tauftradition der nestorianischen Kirche und die Frage der Inkulturation Walter Beltz (Berlin / Halle): Die Entsakramentalisierung der syrischen Kirche im Sasanidenreich IX Die Peripherie der "Perserkirche": christliche Nachbarn im Nordwesten und die Expansion nach Osten Samuel N. C. Lieu (Sydney): The Luminous Religion (Ch'ing-chao, i.e. the Church of the East or Nestorianism) in China: A historical survey Vorwort (Jürgen Tubach, Halle) Der Terminus Inkulturation erfreut sich seit einiger Zeit einer größeren Beliebtheit. Der Begriff selbst ist relativ jung und stammt aus der Missionswissenschaft, wo er in ausgesprochen positivem Sinn verwandt wird. Spricht man von Inkulturation des Christentums, meint man die erfolgreiche "Verwurzelung" der neuen Religion in einer anderen Kultur. Das Christentum präsentiert sich in einem neuen Gewand oder, um ein neutestamentliches Bildwort in abgewandelter Form zu gebrauchen, neuer Wein wird in einen anderen Schlauch umgefüllt, ohne daß die Qualität eine Einbuße erleidet. Die neue religiöse Botschaft, quasi ein keiner bestimmten Kultur verhaftetes Produkt, geht mit einer anderen Kultur eine Verbindung ein und verschmilzt mit ihr. Die Botschaft des Evangelium, zeitlos und ewig gültig gedacht, bleibt in ihrem Wesen unverändert und erhält lediglich ein anderes Gesicht, ein neues Kleid. Die Religion wird als eine zeitlose Erscheinung angesehen, die Kultur als ein Akzidenz, das letztlich nur äußerlicher Natur ist, sich von Jahrhundert zu Jahrhundert wandelt und das Spezifikum der christlichen Botschaft zumindest im Kern nicht berührt. Das wäre dann Inkulturation im Idealfall. Unangenehme Begleiterscheinungen kommen bei dieser Definition nicht in den Blick oder sind von Anfang an ausgeblendet. Einen leicht negativen Hauch bekäme dieser Prozeß, wenn man einen anderen Terminus wählen würde und von Adaption, Akkommodation bzw. Anpassung spräche, was impliziert, daß die christliche Mission unter Umständen irgendwelche Kompromisse machen mußte oder gar, daß im ungünstigsten Fall das Evangelium verfälscht wird. Das Wort Kultur, das allen europäischen Sprachen vertraut ist, hat den engen Zusammenhang mit der Welt der Religion schon lange verloren. Etymologisch hängt ...We have made it easy for you to find a PDF Ebooks without any digging. And by having access to our ebooks online or by storing it on your computer, you have convenient answers with Inkulturation des Christentums im Sasanidenreich. To get started finding Inkulturation des Christentums im Sasanidenreich, you are right to find our website which has a comprehensive collection of manuals listed.
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